Sicherheit

Das A und O im Tierschutz
Die Sicherheit der Hunde steht für unseren Tierschutzverein an aller erster Stelle. Damit wir sicherstellen können, dass alle Adoptanten unsere Standards erfüllen, bieten wir einen eigenen Shop an: Luxushund by Hautnah. Hier können Sie alles erwerben, was für die Sicherung der Fellnasen benötigt wird – egal ob Sicherheitsgeschirr, Leine oder Halsband. Das Besondere an unserem Shop: Ein Teil des Geldes geht als Spende an unseren Tierschutzverein. Mit jeder Bestellung helfen Sie folglich dabei, Hunde von den Straßen Russlands zu retten.

Alle wichtigen Fragen & Antworten rund um das Thema „Sicherung“ haben wir kurz und knapp für Sie zusammengefasst:

Was bedeutet doppelte Sicherung?
Hunde, die frisch aus dem Ausland kommen, sind besonders gefährdet aus einem handelsüblichen Halsband oder Geschirr heraus zu schlüpfen. Aus diesem Grund müssen sie doppelt gesichert werden. Für diese Form der Sicherung werden ein Sicherheitsgeschirr, ein Halsband und zwei Leinen benötigt. Alle Utensilien sollten bereits zur Abholung des neuen Schützlings mitgebracht werden. Zur doppelten Sicherung wird ein Halsband angelegt und die beiden Leinen jeweils am Sicherheitsgeschirr und am Halsband eingehakt.

Was macht ein Sicherheitsgeschirr aus?
Das Sicherheitsgeschirr ist der Grundstein der doppelten Sicherung. Es ist so geschnitten, dass es einmal vor und zweimal hinter den Vorderpfoten am Körper entlangführt. Es hat also insgesamt drei Stege – normale Brustgeschirre haben maximal zwei! Das Sicherheitsgeschirr ist in der Größe leicht verstellbar und sollte direkt nach Ankunft des Hundes angelegt und passend eingestellt werden. Wichtig: es darf nicht zu locker sitzen darf, da es sonst den Zweck verfehlt!

Wie lange wird doppelt gesichert?
Wir empfehlen grundsätzlich die doppelte Sicherung solange beizubehalten, bis man seine Fellnase verlässlich einschätzen kann. Das ist unserer Einschätzung nach frühestens nach 3 Monaten der Fall. Erschreckt sich der Hund bei Verkehrslärm oder vor einem anderen Hund? Dann sollte die doppelte Sicherung auf jeden Fall weiter fortgeführt werden. Außerdem kann die doppelte Sicherung auch noch später genutzt werden, zum Beispiel wenn man merkt, dass der Hund eine schreckhafte Phase durchlebt, Volksfeste oder Silvester vor der Tür stehen oder allgemein neue Situationen erlebt werden. Ist eine doppelte Sicherung nicht mehr nötig, dann kann auf das Halsband und die zweite Leine verzichtet werden. Sie können den Hund anschließend weitere Wochen am Sicherheitsgeschirr führen. Am Sicherheitsgeschirr kann darüber hinaus eine Schleppleine befestigt werden, die dem Hund mehr Freilauf zu ermöglicht und z.B. dabei hilft, einen Rückruf aufzubauen. Übrigens: Unser Sicherheitsgeschirre können nach der Tragezeit gekürzt werden. Informationen hierzu finden Sie direkt in unserem Shop.

Wie erfolgt die Sicherung im Haus und Garten?
Eins vorweg: ein Gartenzaun stellt keine ausreichende Sicherung für einen Hund dar! Panische Hunde springen oder klettern über meterhohe Zäune oder finden das kleinste Schlupfloch. Daher dürfen Besitzer eines Tierschutzhundes die Gefahr im eigenen Zuhause nicht unterschätzen. Im Garten ist es deshalb auch zwingend erforderlich den Hund in den ersten Wochen mit einer Schleppleine am Geschirr zu sichern. Das gilt übrigens auch für Welpen und Hunde ohne Ängste. Die Sicherung im Garten ist auch dafür dienlich an den Hund heranzukommen, wenn dieser sich gerade nicht anfassen lassen möchte oder nicht mehr freiwillig in das Haus zurückgeht. Es ist an dieser Stelle noch einmal zu betonen, dass man anfangs einfach nicht zuverlässig einschätzen kann wie der Hund reagieren wird. Die Sicherung existiert also zum Schutz des Hundes!

Warum sollte ich auf eine Flexileine verzichten?
Eine Flexileine stellt keine ausreichende Form der Sicherung dar und ist sowohl für das Leinentraining als auch für Hundebegegnungen absolut ungeeignet. Wenn dem Besitzer das Handstück aus der Hand fällt, entsteht ein enorm lautes Geräusch. Der Hund erschreckt sich und rennt daraufhin weg oder springt aus Schreck zur Seite. Dann klappert das Handstück hinter dem Hund her, was noch mehr Panik verursacht. Bei schreckhaften Hunden ist es nämlich so, dass sie vor einem Geräusch flüchten wollen. Ein Teufelskreis beginnt! Die daraus entstehende Gefahr für den Hund ist keinesfalls zu unterschätzen…

Was kann passieren, wenn ich mich nicht an die doppelte Sicherung halte?
Eins sollte Ihnen bewusst sein: bei der Sicherung der Hunde geht es im wahrsten Sinne um Leben und Tod. Wir haben es schon oft erlebt, dass Sätze wie „Ich habe genug Erfahrung mit Hunden, ich benötige die doppelte Sicherung nicht“ oder „Das ist alles viel zu übertrieben! Mein Hund würde nicht weglaufen“ fallen. Fakt ist jedoch: Hunde, die einmal weggelaufen sind, befinden sich in unfassbarer Gefahr. Sie sind vollkommen schutzlos und können beispielsweise von Autos oder sogar Zügen erfasst werden. Die Rettungsaktionen sind (besonders bei ängstlichen Hunden) mit einem enorm hohen Aufwand verbunden und nicht immer erfolgreich. Darüber hinaus kann es sogar Wochen dauern, einen Hund einzufangen. Das muss einfach nicht sein!
Denken Sie immer daran: Wir retten die Hunde, um Ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen und nicht, um Sie dann leichtsinnig in Gefahr zu bringen.